Betriebsanleitung Porno

Vor allem männliche Jugendliche konsumieren regelmäßig pornografische Inhalte.

Alles gesehen, nichts kapiert!?

Deutsche Teenies 2008: keine Generation zuvor war so sehr mit Sexualität konfrontiert wie die Jugendlichen von heute. Welche Rolle spielt für Teenager die Liebe? Wie aufgeklärt sind sie wirklich? Und sind sie tatsächlich so frühreif, wie allgemein unterstellt wird? Im vierten Film des "Sexreports 2008" stehen uns sieben Jugendliche Rede und Antwort. Wissenschaftliche Experimente und aktuelle Fakten aus Deutschlands größter Sex-Studie geben uns einen umfassenden Einblick in die Sexualität deutscher Jugendlicher.

Betriebsanleitung Porno

Mehr als ein Drittel der deutschen Teenies surft mindestens einmal im Monat auf Sexseiten im Internet. Das belegt die ProSieben Sex-Studie. Aufklärung scheint für die Kids von heute also kein Thema mehr zu sein – möchte man meinen.

In einem sexualkundlichen Wissenstest kommt Sven Warminsky, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Magdeburg, zu einem etwas anderen Ergebnis: der Wissensstand in Sachen Aufklärung ist bei den jugendlichen Probanden nur mittelmäßig. Diese Bilanz erstaunt. Schließlich sind unsere Teenies die erste Generation, die mit Pornographie groß wird. Ob im Internet oder auf dem Handy: Liebe und Sexualität sind omnipräsent und aus der Lebenswelt der Kids nicht mehr wegzudenken.

Die Medien propagieren "perfekten" Sex und sexy Körper, der Pornorap erobert die junge Musikszene. "Generation Porno" bezeichnen manche Soziologen die Jugendlichen von heute. Sind Pornos für die deutschen Jugendlichen ein moderner Aufklärungsersatz? Fakt ist: Sieben von zehn aller männlichen Jugendlichen konsumieren laut der ProSieben Sexumfrage regelmäßig pornographische Inhalte. Die Mehrheit von ihnen gibt Neugier als Hauptmotiv an. Etwas mehr als ein Drittel fühlt sich von den Sexszenen angemacht. Und fast ebenso viele wollen durch Pornokonsum etwas lernen.

Kurven, Kanten, Körperideale: das 3D-Experiment

Mädchen sind zurückhaltend, Jungs Draufgänger. An diesen traditionellen Verhaltensmustern hat sich auch mit der sexuellen Revolution nichts geändert. Wie stehen die Jugendlichen zu ihrem eigenen Körper? Und wie soll ihr Traumpartner aussehen? Eine Antwort auf diese Fragen findet der Wiener Evolutionspsychologe Dr. Bernhard Fink in einem virtuellen Experiment. Mit Hilfe eines Computerprogramms modellieren unsere Jugendlichen ihren Wunschpartner. Das Ergebnis: auch die Kids von heute favorisieren das traditionelle Schönheitsideal.

Die Jungs formen Frauen mit kurvigem Körper – ein Signal für Gesundheit und Fruchtbarkeit. Die Mädchen modellieren Männer mit breiten Schultern, Waschbrettbäuchen oder kantigen Gesichtszügen – Anzeichen für Sicherheit und Status. Und wie bewerten die Jugendlichen ihren eigenen Körper? Im folgenden Teil des Experiments kann der Evolutionspsychologe Dr. Fink zeigen: Mädchen sind von Körpervorbildern stärker beeinflusst als Jungs und beurteilen sich selbst besonders kritisch. Das bestätigt auch die ProSieben Sex-Studie: Während sich gerade mal 12 Prozent der Jungs als zu dick empfinden, sind es bei den Mädchen mehr als die Hälfte. Und: 52 Prozent der 16-19-jährigen Mädchen haben sogar schon einmal an eine Schönheitsoperation gedacht.

Das erste Mal: früher, öfter, besser?

Die Teenies von heute entwickeln sich schneller als vor 40 Jahren. Mit 13 Jahren bekamen Mädchen damals ihre erste Regel - heute sind sie neun Monate früher dran. Jungs hatten ihren ersten Samenerguss mit 14 - heute erleben sie ihn mit zwölfeinhalb. Doch wie gehen die Kids mit ihren erwachsenen Körpern um? Heißt früher reif auch früher Sex?

Die ProSieben Studie scheint das zu bestätigen: Das erste Mal findet heute im Schnitt über ein Jahr früher statt. Waren die Jungs 1968 beim ersten Geschlechtsverkehr im Durchschnitt 17,6 Jahre alt, sind sie heute 16,3. Die Mädchen, damals 17,9, sind mit durchschnittlichen 16 Jahren sogar noch früher dran. Die meisten Jungs und Mädchen haben ihren ersten Sex in einer festen Partnerschaft.

Im Durchschnitt sind sie zu diesem Zeitpunkt zwei Monate zusammen, meistens geschieht es in seinem oder ihrem Zimmer. Allerdings verläuft das erste Mal nur bei wenigen Teenagern romantisch und geplant. 86 Prozent der Befragten erleben es völlig spontan. Die Initiative geht dabei oft von den Jungs aus. Aber immerhin die Hälfte der Jugendlichen gab an, die Entscheidung gemeinsam getroffen zu haben. Für fast alle Jugendlichen ist das erste Mal sehr aufregend, doch nicht alle haben schöne Erinnerungen daran. Jedes zweite Mädchen empfindet den ersten Sex als unangenehm, 13 Prozent fühlen sich dabei sogar richtig schlecht. Besser ergeht es den Jungs: mehr als die Hälfte der männlichen Jugendlichen empfindet das erste Mal als angenehm.

Liebe, Sex und Fahrlässigkeit

Deutsche Teenies sind konservativer als gedacht. Die ProSieben Sex-Studie zeigt: für 94 Prozent der Mädchen und 88 Prozent der Jungs gehören Sex und Liebe untrennbar zusammen. Für Mädchen ist Sex dabei weniger wichtig als für Jungs. Zwei Drittel aller jungen Frauen wollen außerdem auf den Richtigen warten.

Neben romantischen Idealen spielt auch Verhütung eine zentrale Rolle: 90 Prozent aller Jugendlichen schützen sich heute vor einer ungewollten Schwangerschaft - vor 40 Jahren war es nur jedes vierte Pärchen. Allerdings: Geschlechtskrankheiten sind trotz großflächiger medialer Informationskampagnen für viele Teenies kein Thema.

Das erschreckende Ergebnis der ProSieben Sex-Studie: 42 Prozent der Jugendlichen, also fast die Hälfte, machen sich über AIDS keine Gedanken. Eine gefährliche Sorglosigkeit. Denn jedes Jahr infizieren sich fünfzig Jugendliche in Deutschland mit dem HI-Virus. Und das obwohl die meisten wissen, dass Kondome eine Ansteckung verhindern können.

Die Teenies von heute leben und lieben freier denn je. Trotz Pornoboom und mancher Wissenslücke haben sie ein gesundes Verhältnis zu ihrer Sexualität. Im Schnitt beginnen sie früher und tun es dann öfter als die Jugend-Generationen vor ihnen. Dennoch sind unsere Kids konservativer als häufig angenommen. An der Suche nach der einen großen Liebe hat sich auch in 40 Jahren sexueller Aufklärung nichts geändert ...

Wie die Liebe leidenschaftlich bleibt, sehen Sie übernächste Woche um 22:00 Uhr auf ProSieben. Sexreport 2008: "Sex in Partnerschaften – Deutsche Paare verraten ihre Geheimrezepte für lebenslange Lust auf Liebe".

 

Quelle: www.prosieben.de/lifestyle_magazine/sexreport_2008 Travesta ist auch eine optimale Plattform für fetisch-orientierte Menschen wie Damenwäscheträger.Travesta ist eine Online Kontakt- und Dating-Community für Transvestiten, Transsexuelle, Crossdresser und Menschen, die zwischen zwei Geschlechtern stehen oder ihr angeborenes Geschlecht nicht als bindend ansehen. Travesta ist auch eine optimale Plattform für fetisch-orientierte Menschen wie Damenwäscheträger. Latexzentrale-die Community für alle Latexliebhaber. Kontakte, Chat, Foren, Bilder Die LatexZentrale ist das Portal für Menschen mit Vorliebe für Latex und Gummi und ihre Liebhaber und Freunde. Es richtet sich an alle die etwas "Besonderes" mögen, einen besonderes Kontakt suchen oder einfach nur Gleichgesinnte kennenlernen möchten.
Die LatexZentrale ist ein Sammelplatz von Menschen mit dem Fetisch Latex oder mit der Vorliebe dafür. Egal was für eine Art Kontakt gesucht wird, ob feste Partnerschaften, Affären, Sex oder einfach nur Freunde und Gleichgesinnte - bei der LatexZentrale wird man garantiert fündig!